Fahnen und Standarten in erstklassig gestickter oder gedruckter Ausfertigung

Wir machen ihre Fahnen ...

Die Wörter „Flagge“ und „Fahne“ werden umgangssprachlich oft gleichbedeutend gebraucht. Der Ursprung des Wortes „Flagge“ ist im alten sächsischen oder germanischen Wort „Flaken“ oder „Ffleogan“ zu suchen, was so viel wie „Im Winde wehen“ bedeutet.

 

Im engeren (rechtlichen) Sinne ist eine „Flagge“ ein Stück Tuch, das nach Gebrauch weggeworfen und ersetzt werden kann, ganz anders als eine „Fahne“, die immer ein Unikat ist.

 

Flaggen sind ersetzbar, sie werden in vielen Größen und in hoher Stückzahl hergestellt – eine Fahne dagegen ist ein nicht vertretbares Einzelstück (Truppenfahne, Vereinsfahne, Zunftfahne, Regimentsfahne). Technisch besteht der Unterschied zwischen „Fahne“ und „Flagge“ darin, dass die Fahne fest am Stock befestigt ist, während eine Flagge oft an einem Mast oder Flaggenstock mit Leinen gehisst oder niedergeholt werden kann. (Ausnahme: eine Flagge, die als Hoheitszeichen auf ein Flugzeug oder Fahrzeug gemalt oder mit Folie geklebt wurde). Das Ausfahren und Einholen einer Flagge sollte theoretisch jeden Tag bei Sonnenauf- bzw. Sonnenuntergang erfolgen, ist dies nicht möglich, so sollte die Flagge jedoch bei Nacht beleuchtet sein. Das Einholen der Flagge wird allgemein als Flaggenparade bezeichnet.

(entnommen aus Wikipedia)

 

Vorgänger von Fahnen und Flaggen sind die so genannten Vexilloloide, eine Standartenform, die heute in manchen Teilen der Erde noch üblich ist. Erste Zeugnisse finden sich auf 5500 Jahre alten altägyptischen Tonwaren, auf denen Vexilloloide abgebildet sind. Vexilloloide waren weit verbreitet und nahmen in verschiedenen Kulturkreisen unterschiedliche Formen an. Beispiele sind das von den Römern geführte Signum, aus dem sich die Stofffahne, das Vexillum, entwickelte, oder symbolträchtige Fächer und Sonnenschirme in Südostasien. Die älteste erhaltene „Fahne“ ist eine aus dem Iran stammende 5000 Jahre alte Standarte mit „Tuch“ aus Metall. Stoffe spielten noch eine untergeordnete Rolle, viel häufiger wurden Leder, Holz, Metall und andere Werkstoffe eingesetzt. Sehr wahrscheinlich wurde erstmals in China Seide als Fahnenstoff eingesetzt, dessen Tradition in der Seidenherstellung vermutlich bis 3000 v. Chr. zurückreicht. Dies brachte zwei Änderungen mit sich, die man noch heute in Fahnen findet: Die seitliche Befestigung des Tuches und die Zunahme der Bedeutung des Tuches gegenüber der Fahnenstange. Sehr wahrscheinlich verbreitete sich die Seidenfahne noch in vorislamischer Zeit (frühes 7. Jahrhundert) in den Nahen Osten aus. Eine Neuerfindung der Fahne aufgrund des Seidenhandels gilt als unwahrscheinlich. Die Beachtung des Bilderverbots im Islam förderte die Entwicklung hin zur abstrakten Symbolik. Mit den Kreuzzügen hielten die Fahnen Einzug in die westliche Welt. Andere Quellen sehen den Beginn des Gebrauchs von Flaggen als Erkennungszeichen bei den Wikingern. Beowulf erwähnte in Aufzeichnungen das Verwenden von Kriegsbannern. (Lit.: Davis, 1975, Einführung)

(entnommen aus Wikipedia)

 

 

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